Elektrosmog

Wenn man darüber nachdenkt, wieviele Lichtschalter, Steckdosen und elektrisch betriebene Geräte sich  im eigenen Haus / der eigenen Wohnung befinden, welche uns durchaus das Leben erleichtern, so kann einem auch bewusst werden, dass diese unsere Gesundheit beeinträchtigen könnten. Die elektromagnetischen Wellen, die von elektrischen Geräten ausgehen, können Ursache vieler unerklärlicher Beschwerden sein. Dies wird natürlich von der Industrie verharmlost, obwohl inzwischen große Bemühungen im Gange sind, diese Emissionen zu reduzieren.

Jedes Elektrogerät, jeder Schalter, jeder Stecker und jede Leitung erzeugt ein elektrisches Wechselfeld, das das Bioklima des Raumes teilweise erschreckend stark verändern kann.

Schalter im Schaltkasten (piqs.de ID: 664837dbd59eb46d6dccbffd96c423c8)

Schlafstörungen, diffuse Krankheitssymptome und chronische Nervosität können ihre Ursache durchaus beispielsweise im Radiowecker haben, der zu nahe beim Kopf steht. Andere Beispiele wären eine hinter dem Kopfteil des Bettes verlaufende, nicht abgeschirmte Elektroleitung oder ein Fernseher im Schlafzimmer. Übrigens verursacht auch ein ausgeschaltetes, angeschlossenes Gerät ein elektromagnetisches Feld.Ein einfacher Versuch wäre, alle Sicherungen für das Schlafzimmer einmal abzuschalten, mitunter schläft man dann richtig tief.

Sanierungsmaßnahmen bei Elektrosmog:

  • Ein Netzfreischalter schaltet während der Nacht ganze Teile der Stromzirkulation im Wohn- und Schlafbereich spannungsfrei. Sobald in der Früh wieder ein Gerät eingeschaltet oder der Lichtschalter betätigt wird, verbindet die Netzfreischaltung das abgeschaltete Netz wieder mit dem ganzen System.
  • Es sollte auf eine gute Erdung der elektrischen Leitungen geachtet werden.
  • Im Schlafbereich sollten unbedingt abgeschirmte Kabel, so genannte Koaxial- oder Biokabel verwendet werden.
  • Keine elektrischen Fußboden- oder Wandheizungen.
  • Keine elektrischen Wärmematten verwenden.
  • Elektroinstallationen sollten am besten sternförmig, nicht ringförmig, verlegt werden, um so genannte Schwingkreise zu vermeiden.
  • Die Verwendung von Metallzargen und Metallfensterstöcken kann elektrische Strahlungen verstärken und sollte daher vermieden werden.

Fernseher und Antennenanlagen:

Schon kleine Kinder sitzen oft viel zu nahe und viel zu lange vor dem Fernseher.

Ein ärztliches Gutachten in einer medizinischen Fachzeitschrift bescheinigt zwar, dass die elektromagnetischen Felder eines Fernsehapparates in einem Bereich liegen, der vernachlässigbar klein ist. Studien hätten gezeigt, dass dadurch keine Gesundheitsstörung oder eine Beeinträchtigung des Wohlbefindens hervorgerufen werden kann. Anerkannte Radiästheten sind aber anderer Meinung.

Radiogeräte:

Radios, die mit Batterien betrieben werden, sind relativ harmlos, solange sie nicht am Bettrand stehen. Netzstromgeräte und deren Boxen sollten mindestens 3 m vom Sitzplatz entfernt aufgestellt werden. Diese Apparate erzeugen ein starkes Magnetfeld.

Weitere Belastungen unserer modernen Zeit:

Uhren mit Metallarmbändern, die meist am linken Handgelenk getragen werden, geben ständig elektromagnetische Impulse an den Körper ab, und schließen wichtige Akupunkturpunkte kurz. Metallarmbänder, Hals- und Fußketterl verursachen einen künstlichen Kurzschluss zwischen den Potentialgefällen der Hautoberflächen-Energieleitbahnen, den so genannten Meridianen, den der Körper dann immer kompensieren muss. Metallbrillen, Ohr- oder Nasenschmuck können ähnliche Wirkungen verursachen. Bestimmte Metallgürtelschnallen, vor dem Bauch, dem so genannten Sonnengeflecht, getragen, können dieses Nervengeflecht derart beeinflussen, dass die hormonelle Gegenreaktion Übelkeit und Schwindelgefühle hervorrufen kann.

Computer und Telefon an denen viele von uns Tag für Tag arbeiten, über uns künstliche Beleuchtung, wie z.B. Neonröhren, Klimaanlagen, verspiegelte Scheiben, Kleidung aus Kunstfasern, Schmuck und vieles mehr bewirken Fehlinformationen und Informationsblockaden der Zellverbände und greifen daher meist sehr massiv, ohne dass man es ahnt, in das Zellgeschehen ein.

Zusammenfassung:

Wenn auf einem Platz, auf dem man sich länger aufhält, mehrere Störfaktoren zusammenfallen, wirkt sich dies besonders negativ aus. Dies gilt in besonderem Maße für Arbeitsplätze an Bildschirmen. Aus Unwissenheit kann es zu einer Summe von nicht gesundheitsfördernden Faktoren kommen. Durch:

  • Störzonenkreuzungen,
  • technische Strahlungen,
  • schlechte Arbeitsplatzbeleuchtung,
  • einen elektrostatisch aufladenden Kunststoffbelag,
  • Metalldrehstuhl und Metallbüromöbel,
  • Arbeitskleidung und Unterwäsche aus Kunststoff.

Abschirmung von Elektrosmog:

Es ist grundsätzlich möglich, Elektrosmog sowohl im Niederfrequenz- als auch im Hochfrequenzbereich teilweise abzuschirmen. Im Hochfrequenzbereich wird dabei mit speziellen Gittern, Alufolien und Spezialvorhängen gearbeitet. Allerdings entsteht aus diesen Abschirmmethoden das Problem, dass in einer Art Rückkopplung die Strahlung im Niederfrequenzbereich stark ansteigt. Es ist also in der Praxis nicht möglich, Strahlungen im Hochfrequenzbereich voll und ganz abzuschirmen. Im Niederfrequenzbereich kann ein Teil der Strahlung, das elektrische Feld, deutlich reduziert werden. Dabei werden die stromführenden Kabel mit gewöhnlicher Alufolie umwickelt und geerdet. Diese Methode ist messbar effektiv, sie funktioniert allerdings nur bei intakter Erdung des Hauses, was bei älteren Häusern nicht immer der Fall ist.

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